Meißen – Morddrohung gegen Hausbesitzer der Asylunterkunft

Meißen kommt nicht zur Ruhe. Nach den schlimmen Ereignissen der letzten Tage, aber auch einem Hoffnungsschimmer, als 200 Menschen spontan zeigten, dass Meißen sich mit Menschen auch solidarisch zeigen kann[1], schockiert die Nachricht, dass der Hausbesitzer der abgebrannten Asylunterkunft nun eine Morddrohung erhalten hat.[2]
 
Dazu Sören Skalicks, Kreisrat der PIRATEN Meißen:
 
"Diese Nachricht ist unfassbar schlimm und macht mich persönlich betroffen. Herr Brumm sprach am Sonntag auf der spontanen Demonstration in Meißen. Er zeigte dort, wie viele andere Anwesende auch, dass Meißen sich von Rassisten nicht einschüchtern lassen wird. Dass Menschen auf Grund ihrer politischen Einstellung Morddrohungen erhalten, ist nach den Gestapo-Methoden auf der Eisenbahnbrücke und dem Brandanschlag auf die Asylunterkunft in Meißen eine weitere Verschärfung des Vorgehens des rassistischen Mobs. Es zeigt auf erschreckende Weise wie weit wir hier schon nach rechts abgedriftet sind, dass so etwas überhaupt möglich ist. Wer jetzt immer noch von 'besorgten Bürgern' spricht und diesen Vorfall verharmlost, trägt dazu bei, dass die Lage sich noch weiter verschlimmert."
 
Wir sind solidarisch mit allen bedrohten Menschen und rufen die Meißner ebenso zu Solidarität auf. Wir müssen klar gegen rechte Hetze und Gewalt eintreten.
 
[2] https://mopo24.de/Dresden#!nachrichten/morddrohung-gegen-hausbesitzer-8325


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