Porzellanmanufaktur Meißen – Weitere Kürzungen beschlossen

Am 23.06. fand die Betriebsversammlung der Porzellanmanufaktur Meißen statt. Auf dieser wurde den Mitarbeitern unter dem Begriff 'Optimierungsmaßnahmen' mitgeteilt, dass es erneut Stellenkürzungen geben wird und auch wieder die Kurzarbeit eingeführt wird. Die offizielle Pressemitteilung [1] welche anscheinend nur auf der Kundenseite der Manufaktur veröffentlicht wurde, spricht von 'leichten Reduzierungen' der Kapazitäten. Die Zukunft der betroffenen Angestellten ist derzeit unklar.
 
"Wenn ich 15% der Mitarbeiter in Kurzarbeit schicke, würde ich nicht von leichten Reduzierungen sprechen. Auch dass hier nur eine kurze Mitteilung auf der Homepage der Porzellanmanufaktur erschienen ist, gibt sehr zu denken. Die Presse wurde nicht direkt informiert [2]. Es scheint so als ob diese Geschichte lautlos über die Bühne gehen sollte", sagt Sören Skalicks, Kreisrat der PIRATEN Meißen.
 
"Wenn die Strategie des neuen Geschäftsführers Dr. Tillmann Blaschke auf Rückbau angedacht ist, ist das für mich keine schlüssige Zukunftsvision. Bisher ist die Ankündigung des Stellenabbaus die erste offizielle Mitteilung, die auf die weitere Arbeit des Unternehmens hindeutet. Ein schlüssiges Konzept wurde noch nicht vorgestellt", so Skalicks weiter.
 
Viele der an der Betriebsversammlung beteiligten Mitarbeiter sehen das Vorgehen des neuen Geschäftsführers mehr als kritisch, da dieses aktuell wieder nur zu Lasten der Angestellten geht.
 


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